|
|
||||
Audio-Sprünge Später oft nicht mehr zu beheben
|
||||
|
Meist wird Bild und Audio schlicht parallel geschnitten. Dies ist (vermeintlich) üblich und nicht sofort als Falle zu erkennen. Wenn jedoch beim Filmen das Audio Musik enthält, wird beim Schnitt (oder eben schon bei der Aufnahme) diese Musik zerstückelt und wirkt im fertigen Film recht störend. |
||||
Abhilfe: Machen Sie seaparate Audio-Aufnahmen (ununterbrochenes Audio des Ambiente für die Nachbearbeitung) |
||||
|
Am einleuchtendsten ist die Vorstellung einer Hochzeitsszene: vor der Ringübergabe wird ein Orgelstück gespielt. Gute Möglichkeit, einzelne Aufnahmen (Ueberblick Gesamtaufnahme, einzelne Gäste in Nahaufnahmen etc.) einzubauen. Als unschöner Effekt erscheint im fertigen Video das Orgelspiel völlig zerhackt, weil während dem Standortwechsel jeweils die Aufnahme unterbrochen wurde. Abhilfe: lassen Sie den Camcorder während dem ganzen Orgelspiel auf Record und halten Sie die Kamera in Aufnahmestellung auch während dem Wechsel Ihres Standortes und der Brennweiteneinstellungen. Beim Schnitt können die unbrauchbaren Bilder ersetzt werden, während das Audio durchgehend ungeschnitten bleibt. Bilder aus zeitlich versetzten Aufnahmen können problemlos eingeschnitten werden. Sogar Aussenaufnahmen der Kirche sind denkbar. Das Orgelspiel bildet dann den Zusammenhalt (den Audio-Background) und ist nicht zerhackt. Die zweite Möglichkeit wäre, einen separaten Audiorecorder zu nutzen, um den Sound ohne Unterbruch aufzunehmen und später beim Editing nach dem Bildschnitt als Audio zu unterlegen. Anmerkung: Beide Vorschläge sind nur sinnvoll, wenn Sie bereits über Editing-Möglichkeiten verfügen. |
||||
|
|
zurück |